AKTIV

pfote

Initiativen und Projekte


Die "Kraft der Gegenkultur" kann jeder zum Ausdruck bringen und sich an der kulturellen Einflussnahme an Europas Kulturhauptstadt beteiligen - gemäß eben jenem Motto: "Initiativen zum Mitmachen":





Kunst in Aktion


Aus der Reihe tanzen

Infos zu etwaigen bevorstehenden Aktionen können auf direkte Anfrage nur vertraulich mitgeteilt werden. Über die zurückliegenden kann man sich einen Eindruck in den Fotostrecken verschaffen.





Gegenkultur 2024


Aus dem Rahmen (ge)fallen

Hätte man das vermutet hinter den Kulissen der Tourismusfassade? Kunst wider der Tradition! Schaffende und Werke, die nicht in das Bild, der nach außen hochgehaltenen Kultur passen, werden hier in Kürze vorgestellt.





Unart-ig


Wir für uns

Alternative Kreative aus dem Salzkammergut stellen sich dem Thema GEGENKULTUR 2024, um gemeinsam auf sich und ihre Arbeit in dieser Region im Zuge des Projekts "Artculture Provincial" aufmerksam zu machen. Schaffende aus allen Bereichen sind ab sofort zur Teilnahme eingeladen, für weitere Infos bitte mit dem Betreff "Un-artig" in Kontakt treten.






no copies

Die entartete Kunst

Eine Initiative, die aufgrund rechtlich kritischer Voraussetzungen in der Kulturhauptstadt ihre Geburt leider nicht erlebte! Was genau sind die Hintergründe und gibt es eine Alternative dazu?



Mach (d)ein Kreuz für die Gegenkultur!

Überall dort, wo dir der offizielle Slogan "no copies*no limits" unterkommt.

Dazu war ein Aufruf angedacht, dieses X als Foto, gerne auch mit den "Teilnehmern" darauf (als auch anonym) mit den nachfolgenden Tags in Umlauf zu bringen und Dr.SADoG zukommen zu lassen, der diese als umfassende Sammlung präsentiert.

#nocopXs #nocopXsnolimits #nocops #nocopsnolimits #gegenkultur2024 #kraftdergegenkultur #kunstfreiheit #gegenkulturimsalzkammergut #machmit

Dies stellte aber womöglich strafrechtlich ein erhebliches Problem dar, weshalb Dr.SADoG sich von dieser Überlegung distanzierte …


Als Teil und Kenner der europäischen Streetart-Szene - bereits seit den 90'ern - wird Dr.SADoG dazu einen Sonderbeitrag @dasproblem.at verfassen, welcher den Rahmen hier definitiv sprengen würde. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kulturhauptstadt sind leider geradezu haarstäubend und haben für die Akteure mitunter strafrechtliche Folgen, in einem Ausmaß, welches ohne übertreiben zu wollen, an die Anfänge des NS-Regimes Mitte der 30'er Jahre erinnert.

Somit ist von einer "Verunstaltung" öffentlich angebrachter Plakate dringend abzuraten, da dies bereits als "tätlicher Angriff" gewertet und womöglich sogar als "Gewaltvergehen" geahndet werden könnte! Neben einer Sachbeschädigung, wie etwa durch Lackstifte, kann in Oberösterreich selbst das Anbringen von Klebebändern (wie auch von Stickern, die sonst "harmlose" Alternative) im öffentlichen Raum bereits zu einer Haftstrafe führen.


Kann man das X in der eigenen Zeitung auf eine Werbeanzeige der Kulturhauptstadt machen? Ja! Allerdings wäre die Veröffentlichung eines Bildes davon womöglich problematisch ... Somit muss erst geklärt werden, ob Sticker davon in Umlauf gebracht werden könnten mit dem Rechtshinweis, dass diese nur im privaten Bereich angebracht werden dürfen, der nicht öffentlich eingesehen werden kann.

Ebenso ist es mit T-Shirts z.B., die man aus Sicherheitsgründen wohl nur ohne Abbildung anbieten sollte, mit dem Rechtshinweis, dass der Käufer seitens des Verkäufers nicht dazu berechtigt ist, dieses öffentlich sichtbar zu tragen und bei Zuwiderhandlung der Käufer alleine dafür haftet. Möglicherweise könnte die öst. Justiz, wie in anderen europäischen Ländern auch, diese "Verunglimpfung" aber als satirischen Beitrag im Sinne der Kunstfreiheit erachten und tolerieren. Doch leider hat selbige Justiz aufgrund der eigenen verquerten Sichtweise auch die Macht, dies durch Strafe im Namen des Volkes zu unterbinden.

Dies verdeutlicht bereits in welchem Ausmaß der Rechtsstaat selbst Satire als kulturellen Einfluss auf das politische Wunschprogramm zurecht stutzt, weshalb durch rechtliche Schwierigkeiten nun daraus, letztlich nur das X als Rufzeichen, symbolisch auf diesen Missstand hinweisen wird und somit dieses X vor dem geistigen Auge auf jedem Slogan der Originalen dennoch ein Schmunzeln in's Gesicht des Betrachters zaubern wird.

Denn auch wenn die Justiz alles andere verhindern kann, indem sie in der Kulturhauptstadt bereits im Vorfeld zur Abschreckung rigorose Strafen als Exempel statuierte, dann sicher niemals die Vorstellungskraft. Kunst kann sich nicht irren, die Rechtsprechung aber sehr wohl, wie es der Lauf der Geschichte unzählige Male zeigte, immer zum Leidwesen der Betroffenen, woran sich auch bis heute nichts geändert hat.







Meinungen (loswerden!)


Die Kulturhauptstadt 2024 in aller Munde? Worüber sich der Volksmund auskotzt …
Teile auch Deine Meinung (anonym) mit der Kunstwelt und diese dazu Dr.SADoG via Mail mit. Auch Ideen und Vorschläge für weitere Initiativen sind natürlich ebenso erwünscht, wie zahlreiche und engagierte Teilnahme an den bestehenden Aktionen!